Hiermit lege ich meine Kindheits- und Jugendgeschichte vor. Man schreibt sowas als Belegstelle, für Betroffene und ihre Familien. Leben verkomplizieren heute schnell - Menschen unterstellen anderen sonstwas, um selbst gesellschaftlich angepaßt zu scheinen. Dagegen bringen solche Texte Wahrheit für Viele, die nicht dahin kommen, ihre Geschichte niederzuschreiben.
'Deine wunderbaren Chancen im Leben. X)' - Ich freue mich über Feedback dazu; es gibt auch eine
englische Fassung.
- Intro
- Vorgeschichte
- Asthma als Einbildung
- Über Jugendämter
- Augsburg
- Gymnasialzeit, und Studium
- Gegenwart
Der Beginn ist lesbar, danach wird es zum Entwurf, eine Reihung von Momentaufnahmen. - Denn, wer liest heut schon noch sowas/das Niveau ist gesunken. Je mehr Du schreibst, um so mehr unterstellen sie, Du hättest es doch wohl gern, oder lebtest "eben noch immer in der Vergangenheit". Verschwörungstheorien von schwachen Pädagogen/Psychologen verkomplizieren heute wie damals viel junge Leben. Es ist für die meisten schwer, dagegen zu argumentieren in einer Zeit lupenreiner Lebensläufe. - Du mußt von Anfang an klarmachen, daß all dies nichts über Dich aussagt.
Ärzte zumal werden es verstehen - ärgern nicht Wenige sich schließlich darüber, wie Pädagogik sich heute zu Lasten des Gesundheitssystems teils querfinanziert.
1. Intro (was ich wirklich nur war)
Anfang der 80s liegt ein 5-jähriger Knirps in einem Krankenhaus in Moers, und schiebt sich die Bettdecke über die Ohren. - Der Oberarzt schreit dröhnend im Raum herum, und die Zimmergenossen kichern: *Mission accomplished!* lol
Die Sache ist so, das ich wegen Asthma bzw. Kreislaufproblemen dort weilte. Und für das alles sehr interessierte. - Du willst wissen wie dies komische Medikament heißt und ob jene Apparate "theuer" sind, ob so ein Krankenhaus das dann zurück "kriegt". Das eigene Arztköfferchen zum Spielen ist *doof* - die Plastiknaht des Stethoskops kratzt im Ohr, der PVC-Kittel ist auch blöd. :D Gutmeinende Krankenschwestern stecken Dir die eine oder andere Kunststoffspritze zu, etwas halbwegs Brauchbares zum Spielen.
Kluger Weise aber hatte man Dich zusammen mit drei Jugendlichen in ein Zimmer quartiert: und sie haben nun einen Riesenspaß damit, Dir die Spritzen abzuluchsen + Wasser an die Decke zu jagen - bis besagter Arzt täglich neu hübsch explodiert, und seine geile Bundeswehrstimme walten läßt...
Das mag sich anhören wie eine typische Frühgeschichte, eben wie mancher Arzt sie hat. Ein kleiner Freak, der mit 4 Schach beigebracht bekommen hat, und Medizin *toll* findet (das spannendste im Kinderalltag, niemand behandelt Dich dann wie nur-klein). Za-di-teeeen [Asthma-Medikament] und Kamillo-San. -
Doch, um auf das Thema zu kommen: Was würden Sie sagen, wenn Sie wissen, daß dieses Interesse vom Jugendamt nun im Sorgerechtsstreit als Indiz auf "nicht kindgerechte" Aufzucht ausgelegt werden wird, und Bronchialasthma eines Kindes als potenzielle psychische Entartung? - Yep, willkommen im Chaos des Gesundheitssystems und sozialpädagogischer Begehrlichkeiten, die sich da reinklinken, hübsch rechts moralisierend angeschnitten wie bei Pädagogik eigentlich immer. Die Damen und Herren Pädagogen brauchen Stellen, und Fälle wo keine sind, um sich daran zu beweisen. So macht man sie.
2. Vorgeschichte
Ich bin Jahrgang 1975. Vater Viehhändler, Mutter Friseuse/Parfümeriefachverkäuferin. Familie mit bayerischen und österreichischen Wurzeln, Rest Kriegsevakuierungen. Die Ehe zerbrach daran, daß versprochenes Land (auf dessen Basis sie unsere Familie kalkulierte) in Wirklichkeit nur gepachtet war. Man entgegen Absprache als Frau nicht rentenversichert sein würde + unter der Fuchtel seiner Eltern. Sie war wie Viele in der Situation dennoch bereit über all das hinwegzusehen, wenn nur das Versprechen eingehalten würde, ein neues Leben ohne "was man so sagt", bewußt und keine Vorurteile. [...]
Sie verließ ihn kurz vor meinem 3. Geburtstag. An dem würde er uns dann besuchen, und sie im Streit halb hinüber würgen. Du als Knirps fährst zum ersten Mal dieses blöde Kettcar der Jungs, dann endlos im Kreis um die Szene herum, bis Nachbarn Dich anhalten, weißer Schnee.
Die Krankenschwester rät dann dringend zum Urlaub - denn aus den meisten dieser Kids würde in der Regel nichts weil niemand darauf Rücksicht nähme (heute ist das anders, gibt's etwas mehr Schutz für Kinder). Wenn es noch so gut sei daß sie nur still oder aphatisch sind: am besten gleich weg für eine 1-2 Wochen zum Vergessen! Mein Vater aber rennt kaum daß wir im Zug waren sofort zum Jugendamt, und nennt das Kindesentführung. Ich glaube es reicht für's Bild. Er würde dann mit einer Falschaussage vor Gericht auffliegen, und verurteilt wegen Körperverletzung - doch fürs Jugendamt auch das nie eine Rolle spielen. Auch nicht, daß er eigentlich transsexuell war, jeder wußte es, nie behandelt, dann Richtung Jähzorn gekippt, *Textbook Choleric*.
Es folgte der übliche Rosenkrieg. Sie wird als Hexe und Rabenmutter durch den Kakao gezogen, verkraftet das alles bald nicht mehr gut. Kurz vor Weihnachten ist sie endlich soweit runter, daß sie Drohbriefe an Behörden schreibt, denn er unterschlägt, und sie wird ständig ins Jugendamt geladen, für nichts. Er würde übertreiben, seinen Steuerberater zu insgesamt drei manipulierten Bilanzgutachten bringen um vom Unterhalt loszukommen - mit denen er dann vor Gericht auflief. Eine Chance hatte sie trotzdem nicht, denn die Stiche des Jugendamts töten zuverlässig - alles was Du fürs Kind tust wird doch nur weiter angezweifelt, und muß stundenlang erklärt werden. Das wirkt dann verdächtig, weil wer viel erklären muß hat doch was zu verbergen? %) - Ursache und Wirkung endlos vertauscht.
Da er mit angeblich bei mir beobachteten "Entartungen" auffuhr und das Jugendamt eigentlich nur auf sowas anzusprechen schien, würde Deine Mutter bald Gleiches tun - und das Amt glücklich sein, sich austoben und beweisen zu können, wie bei allen anderen solchen "Problem-Familien". Sie brachten sie soweit, daß sie frei erfundene Bezichtigungen gegen ihr eigenes Kind angab als angeblichen Einfluß des Ex-Mannes - schließlich war alles was sie für mich tat mit dem Terminus
Rabenmutter entwertet, niemand hörte ihr wirklich zu und nichts anderes konnte ihre Würde erhalten, als sich von "diesem Kind" zu distanzieren. - Fragen Sie gern Psychologen; das ist ein normaler Abwehrmechanismus der menschlichen Seele.
Sozialpädagogenberichte dieser Art, die Verschwörungstheorien gemäß im Studium flüchtig angelesener
Ödipussy-Stories mit 'möglichen' sexuellen Entartungen mischen. Wo kleine Kinder im Alter von 6 Jahren die Berichte doch mitbekommen und entsprechend angeschrien werden, gleicht das sexuellem Mißbrauch. Allen Betroffenen wird das später angemerkt: zu bewußte Reflexion. Abgestumpfte Menschen oder im Alltagsstreß, ordnen das oft falsch ein.
Es ist für Dich ein Problem, Frauen mit Kinderwagen zu begegnen, denn aus Deiner Sicht zerstören die Kinder das Leben ihrer Mütter (im frühen Kindesalter von Familienangehörigen eingeredete 'Schuld'). Du ärgerst Dich, daß man es Dir anmerkt, wenn Du nach Akteneinsicht beim Rechtsanwalt jemandem aus Deiner Umgebung begegnest. Das geht aber 'konventionellen' Mißhandlungs- und Vergewaltigungsopfern nicht anders: fragen Sie betroffene Frauen, oder Ärzte. - Sie sehen, wie schnell Pädagogen mit geklauten psychologischen Begriffen Fälle machen/verkomplizieren, ohne daß es ihnen irgend bewußt würde, was sie da tun.
Nebenzu bemerkt: Sie war vorher die liebenswürdigste Mutter, die man sich nur wünschen konnte, und auch hernach endlos bemüht, eine sehr schöne Seite von ihr. Daneben wachsender Haß, den sie trotz allen Zusammenreißens bald nicht mehr unterdrücken/verbergen konnte, und brutale Strenge, um dem Staat zu imponieren. Vergiftete Liebe ist schlimmer, wenn sich alle unendlich bemühen, und positive Entwicklung doch nur wieder als "Entartung" gewertet werden wird. Frühe Kindheitsentwicklung und Hausunterricht ab 2-3 Jahren, das ist doch bei Juden, Freimaurern und Hexen? Pädagogik hat traditionell diesen antisemitischen Zug, zumal wenn sie Psychiatrie spielt. Wozu die paar flüchtig besuchten Seminare Psychologie im Nebenfach, welche zur Ausbildung gehören, überhaupt nicht qualifizieren. Aber im Jugendamt machen das doch alle so.
Den Ausschlag auf der Waage, wer Sorgerecht bekommen solle - den gaben aber just Ärzte; durch ein Verhalten, das man heute "Rationalisierung" nennt. Gleiches Schema, was meistens zu Lasten von Minderheiten ausgeht. Es kann bei Behörden Unterstützung sichern, weil Einige dort sowas mögen, "Exempel" statuieren.
3. 'Allergisches' Asthma als Einbildung
Mein behandelnder Arzt war ein Herr Dr. Kysilka aus Wesel. Ich war von ihm schriftlich mit Asthma diagnostiziert worden: nach langem Betteln meiner Mutter, doch endlich einmal was auf Papier zu geben, weil das Jugendamt es sonst anzweifle. Allergietests schlugen teils widersprüchlich aus, und komischer Weise befand sich keines in den Akten, während jeder Firlefanz bis hin zu den Merkblättern der Post bei Einschreiben enthalten war.
Um Ihnen ein Beispiel zu geben... Mein Vater würde diesen Dr. Kysilka kurz nach der schriftlichen "Asthma"-Diagnose abends beim Schließen seiner Praxis abpassen, und dieser ihn abwimmeln mit irgendwas Dahingemurmelten, um ihn loszuwerden. "Ja, guter Mann, meinen Sie was auch immer Sie wollen, nur lassen Sie mich bitte in Ruhe." - Damit aber rannte mein Vater am nächsten Morgen schnurstracks zum Gericht, und legte eine eidesstattliche Erklärung ab, die besagte, der Arzt habe seine schriftliche Diagnose ihm gegenüber widerrufen, und bestätigt, daß er von der Frau arglistig bedrängt worden sei, mich als Asthmatiker einzustufen. (Mein Vater hat praktisch alle Institutionen durch - bis hin zur Caritas, wo er aus der vorläufigen Äußerung eines Mitarbeiters, man könne oft Mittel erreichen um irgendwo zu helfen [+Hinweis grad keine Zeit zu haben], eine finanzielle Zusage im 5-stelligen Bereich 'machte'; der Herr von der Kirche war geschockt, was ihm da unterstellt wurde. Auf dem Land aber treiben sie das so, über 'Behörden' kriege man alles, sagt mein Vater später einmal, das sei konservativ.)
Dr. Kysilka "rationalisierte" dann - er könne sich sowas nicht vorstellen, darüber würden sie doch bei Gericht einfach nur lachen (taten sie nicht, sie forderten offenbar nichtmal eine Stellungnahme des Arztes an und werteten das Attest somit als entkräftet, da doch "berechtigte Zweifel" bestünden, irgendwie) - und er habe Besseres zu tun als sich in irgendwas einzumischen, da müsse man als Arzt abkürzen. Er gab ihr also das nächste Rezept für ein Asthma-Präparat, für das sie sich nur wieder würde rechtfertigen müssen als hätte sie den Arzt dazu angestiftet, sowas zu verschreiben. Sie wechselte den Kinderarzt - denn sie war nach 2 Jahren dieses Spiels irgendwann nurnoch erschöpft. Ich hatte am ganzen Körper geplatzte Äderchen, all das fraß sich in ihr ein. Die nächste Allgemeinärztin hielt sich auch raus, und verschrieb ebenfalls fleißig Asthmamedikamente. Aber Kopien dieser Rezepte zählten eben nicht beim Jugendamt, das machte es bequem, Asthma weiter als Einbildung hinzustellen. Daß "die Hexe" Ärzte anstifte, soviel zu verschreiben. Mein Vater, seines Zeichens übrigens Legastheniker/Sonderschule, würde sich durchsetzen können mit der "plausibleren" Einschätzung, das Kind habe doch nichts und das mit den Ärzten sei nur Trickserei irgendwie. Das rechtsextreme Motiv des deutschen Burschen, der sich im Leben schon selbst stählen werde, aber eben bei der Mutter, Ärzten und "Winkeladvokaten" nur verzärtelt aufwachsen werde, Verweichlichung eben.
Das Gericht würde schließlich wegen des Umgangsrechts "auf Nummer sicher" gehen - sie hatte angegeben, er rauche im Auto, was auch stimmte; ich war dabei und weiß was ich sah. Am Abend zieht es sich dann zu, wo Du wieder daheim bist, wenige Stunden nach dem leichten Anfall der ganz schwere, das ist üblich so bei Asthma. Solche Anfälle hatte ich meist Samstag nacht, das aber ist eben wohl dann der Elternteil "schuld", wo das Kind grad ist.
Beim Gericht würde man nun das örtliche Krankenhaus in Wesel (wo ich nur kurz war und nicht im Detail untersucht wurde, sie verließen sich auf die Diagnose aus Moers) anschreiben, ob Asthma bronchiale in irgendeiner Weise "Umgangsrecht beeinträchtigen" könne: freilich ohne das mit dem Nikotin zu erwähnen. Der genervte Arzt dort (mein Vater hatte rumgewettert) würde den Wink schnallen: die Behörde wolle das wohl so, und da werden viele Ärzte vorsichtig, aus Sorge, jemandem auf die Füße zu treten. Sowie entsprechend, statt die Sache ins Krankenhaus in Moers weiterzuleiten wo ich gerade zwei Wochen verbracht hatte und viel mehr bekannt war, einfach nur lapidar ein markiges Schreiben verfassen: Man diese Mutter bereits darauf hingewiesen habe, daß es ja nur Asthma sei... 0:-) %)
Das war insofern unverzeihlich, wenn man weiß, daß mein Vater dem Arzt widersprochen hatte, weil er meinte, Abschleimen der Bronchien erledige sich bei "Jungs" doch wohl durch Nasehochziehen und Runterschlucken. Ich erspare Ihnen den Rest.
Damit war die Sache sodenn also kompetent unter Dach und Fach (ehrliche Diagnosen fortan, wenn Ärzte den ausdrücklichen Willen des Jugendamts wittern?). -> *Kindeswohlgefährdung*. Und ich hatte das Label "evtl. psychisch krankes Kind", wegen der Mutter. Auch der Allergietest würde keine Rolle mehr spielen, oder 'passend' geschrieben.
4. Über Jugendämter
Offiziell sind Jugendämter selbstlos bemühte Einrichtungen. ;)
Eltern kennen die Wahrheit, es spricht sich eben rum. Daß 95% aller Fälle erst durchs Jugendamt mit blumigen Berichten heillos verkompliziert wurden, und man dann nie wieder Ruhe bekomme. Alleinerziehenden Eltern mit harmlosem Drogenproblem (was hier nichtmal der Fall war) werden die Kids weggenommen, und die irgendwann nurnoch verzweifelten Eltern sind doch später *nach all den Stichen* auf Heroin oder Alkoholiker - also war das doch wohl richtig, die Kinder zu "schützen" durch die Intervention. %) Und, Erziehung & Bildung könnte doch schließlich nur gut sein, und das macht man ja auch lediglich als Sozialpädagogin, nichts Anderes! O:-)
Pädagogik wurde über die Jahre immer gefräßiger; heute recyceln Berufsbildungseinrichtungen endlos die vorher an den Schulen generierten Probleme, wie nicht anders Bereiche der Psychologie es machen. -
Wie wird man nun entlang von zweiwöchigen Jugendamtsterminen als Kind groß? Deine Mutter (dieser arme Mensch der Dich aufzieht) wirft Dir bald vor, Dich bei Psychologen und Jugendamtsmitarbeitern *extra* dergestalt zu benehmen, daß die es so treiben können. Du seist halt zu weich fürs Leben, und verschlossen, eben wie Dein Vater (das ist dann wirklich schlimm; geschiedene Eltern wissen, was ich meine).
Alles Richtung Medizin ist verboten. Interesse an Musik (nach Schach und Medizin das letzte Gebiet meiner Neigung) darf nicht sein weil das Jugendamt das sicher auch nicht mögen wird, denn es ist doch nicht normal deutsch. "Die drehen es doch hin wie sie wollen, mit Kindern kann man's doch machen, weil die schwach sind!"
Für Jugendämter und 'konservative' Väter der Zeit sah das so aus: Kinder würden nur spielen und könnten sich eh an nichts erinnern -
Kinderrechte (YouTube-Video; vgl. Fähnchen) waren damals wie heute unter Druck. - Schizophrener Weise stellte es sich die Gerichtspsychologie dann aber so vor, daß Kids plötzlich wie ein Erwachsener sagen würden, wo sie hinwollen. Einmal konnte ich mich vor Gericht nicht halten, und würde laut lachen, weil ich nichts anderes mehr hatte zum Reagieren, keine Träne, einfach Nichts - die Erwachsenen merkten nichtmal wie gierig sie da stierten (wie wenn sie sich am Schaufenster der Lokalzeitung die Nase plattdrücken, auf der Suche nach 'heile Welt'/süßen Plüschtieren auf Seite 1, und bösen Minderheiten), förmlich schnappten nach dem "ich werd da schlecht behandelt!", das trotz Nachbohrens einfach nicht kommen wollte... Weil sind wir mal ehrlich, es eben nicht sehr wahrscheinlich ist, daß Wunschkinder von der leiblichen Mutter mißhandelt werden.
Auch heute ist das alles nicht viel anders, schauen Sie sich nur die schrecklichen Fälle an, und lesen Sie zwischen den Zeilen. Sie können fast beliebig in Berichte greifen egal in welchem Land, nehmen Sie etwa
das hier -> "Sie erstach ihre drei Kinder aus Sorge, sie im Sorgerechtskrieg zu verlieren ... Der Richter beschrieb die Tötungen als 'wahrhaftig erschreckend' und 'grotesk'."
Tja, "zurückentwickeln und abtreiben" ginge laut Mami leider nicht. [Auslassungen/nur im Quelltext weil zu hart] Wie man sich fühlt, wenn schwere Schuld herbeigeredet wird, und man meint selbst es sei wohl so weil man nichtmal weiß was nun genau ein "Sozialpädagoge" oder Psychologe sei; ständig Selbstvorwürfe und -haß. Vielleicht (schwer ein Beispiel zu finden) wie bei den
Radium Girls, denen man nachsagte, es läge an ihnen und sie hätten sich nur Syphilis geholt, und die auch keine ausreichende Bildung hatten/Jahre an sich (ver-)zweifelten.
Lego war mir langweilig, alles andere darfst Du nicht. Militärisches ist aber wohl ok (da sagt niemand was weil das für Jungs ist). Immerhin, Du findest Düsenjäger hübsch (wenngleich die anderen damit komisch aufgedreht rumrennen wie Deppen) und willst eins bauen, freigegeben ab Alter 16 Jahren. Klappt sogar, wenngleich die blöden Kinderhände noch etwas plump sind. Trotzdem, Vorsprache beim Jugendamt, denn das ist ja für Teenies. Für um die 6 Jahre gibt's Lego-Enstiegsschmarr'n DUPLO :(. "Das Kind weigert sich, was soll ich denn tun?" - "Ja, Sie können doch wohl als Mutter einwirken, daß es nicht kindgerechte Dinge unterläßt?!"
Alles was sie für mich tat würde endlos im Detail vorgekaut werden müssen. Ob sie mich korrekt ernähre und wie genau - und das Erklären kostet Zeit, die das Jugendamts-Dummchen sodenn wieder überredete, "da ist doch soviel irgendwie". Meine Mutter wurde darüber wahnsinnig innerhalb von wenigen Jahren. Dann darfst Du zusätzlich ihre Spleens aushalten und bekommst gesagt, daß man [...] später als Teenie maulen werde, 'die Alte' sei nicht ganz sauber gewesen. Das wird Dir jedes Mal gesagt, wenn Du Dich als kleiner Knirps für was bedankst - "Du wirst eh sagen daß es 'die Alte' war, und schön brav zu Papi rennen wenn der Dir was Billiges schenkt, so ist das immer". Beim Kochen wird sie mit der Gabel den Eiweißschaum hart schlagen, und jeder Schlag Ausdruck ihrer ohnmächtigen Wut, der entrechteten und von Sozialpädagogen respektive Psychologen versklavten Frau.
Wie die Wahrheit aussah? Ein paar Fragmente:
Mein Vater hatte selbst mit Puppen gespielt. Er verdrängte seine unterdrückte Transsexualität dadurch, zu sagen er wolle einen "richtigen Jungen", das wär doch konservativ und "halt normal so". Im Auto würde er rauchen wenngleich bei offenem Fenster, beim Runterkurpeln lachend fragen "geht's"?, ich nur still passiv gucken, und damit er aufhörte mit seinem "geht's hahaha, geht's haha [mit bitterer Verachtung in der Stimme, wie als sei sein Kind "bekloppt" und raffe es einfach nicht] würde ich schließlich wie gewünscht und protestierend-metallisch Mitlachen, weil es mir irgendwie wehtat und ich wußte nicht warum. Daraufhin würde er sich bestätigt sehen.
Die Medizin blieb der wunde Punkt, und so wimmelte es im Akt (wie ich später bei der Aufarbeitung sehen sollte) nur so vor immer wieder kopierten "Indizien", daß ich doch Medikamente vom Namen her gekannt hätte, oder den Notizen meiner Mutter an ihn, was ich nicht essen dürfe als Allergiker (er hielt sich eh nicht dran). Yep, er war in der Tat wirklich sorglos. Eines Tages jagte mir mein verhaltensgestörter Cousin aus einer Viehhändlerspritze eine Ladung milchiges Wasser ins Gesicht, am nächsten Tag Augenentzündung - "ach, das waren doch nur harmlose Antibiotika" fürs Vieh. So eine "Wasserpistole" war billiger, flüchtig aufgezogen/ausgespült und dann den Kids gegeben - so typisch für Geizkragen-Familie Schlüter.
Es lag sicher alles nur wieder an mir, denn das sagten ja alle, man sagt das doch so. "Manche Eltern sind mit ihren Kindern eben bestraft."
5. Augsburg
Als die übelste Jugendamtsmitarbeiterin von allen, die das Ganze maßgeblich verkorkst hatte, eine Frau Ramstetter aus Dinslaken, vors Oberlandesgericht geladen werden sollte - um sich zu Äußern wie denn bitte sie eine psychologische Einschätzung habe schreiben können über eine Mutter, ohne die überhaupt gesehen oder auch nur mit ihr telefoniert zu haben (wir lebten in Wesel) - war sie urplötzlich nicht auffindbar versetzt nach Bayern, wo sie's dann wohl so weiter trieb. Spätestens damit war klar, daß wir nie Ruhe bekommen würden, und meine Mutter verzog auch weit weg, durch Zufall nach Schwaben. Mein Urgroßvater ist aus der Steiermark, also zumindest in die Richtung, nach Süden? Aber es war eher > in Augsburg gab es diese ältere Dame, welche man von der Kur her kannte und anbot, uns kurz bei sich wohnen zu lassen, bis man ein Appartement gefunden hätte. Und das war es dann eben, deswegen bin ich Augsburger geworden, und seit über 30 Jahren hier (ich hab mich später nie verändern können, weil mir und der kleinen Family wie Sie unten lesen können, alles genommen wurde; es ist furchtbarer Streß, ständig neu anfangen zu müssen im Leben). Auch wenn die neue Stadt dann wohl Deine Heimat darstellt: Du weißt nicht wirklich, warum Du da bist. - Daß auch hier "Sozialpäd-/psychologen" mit unter den Nagel gerissenen psychiatrischen/medizinischen Termini Deine und andere betroffene Familien ausbeuteten, heißt, daß es wohl eher eine Schicksalsgemeinschaft mit der geplünderten Stadt- respektive Staatskasse war? Du bist also Augsburger(in), weil diese Leute (über die Franz-Josef Strauß wetterte "Pädagogen, Lehrer und so") ordentlich zulangten?
Minderheiten geben einer Region aber dann meist viel mehr als sie nehmen, auch wenn es mit Augsburg sich so verhält, daß die Chancen selten wahrgenommen werden. Die berühmt-berüchtigte Provinzialität mancher Strukturen, etwa der Kultur-PR-Verein namens "CIA", was "City Initiative Augsburg" heißen soll (aber eben doch wie sich rumsprach vom PR-Texter vom US-Geheimdienst 'innovativ' abgeguckt worden sei als etwas, das den Leuten 'schnittig' klänge). Vor der Geschäftsstelle überpinseln sie regelmäßig Graffitis der Kunstszene, wie "Kultur?" oder "CIA zerstört Kunst in Augsburg!", was auch stimmt, denn Vieles wo nicht 'CIA' draufsteht, wurde kaputtgemacht. In dieses Szenario von subtilem Lokalzeitungsgeschnatter über 'entartete' Sozialschmarotzer, weichgezeichnete Institutionen, Lutheraner auf heiligem Polit-Trip etc. - gehört irgendwo Jugendamts-Durchgreifen, entartungsgefährdete Jugend ist der Schlüssel zum Ganzen. Ein Geschäft, an dem Viele unterbewußt mitverdienen, wenn sie den ganzen Tag brabbeln von 'Spinnern' und 'irgendwie komischen' Leuten die sie kennen, aber sie selbst seien ja normal... Um die Pubertät ohne Scham zu überstehen, dafür hat man Trannies über die man sonstwas sagt. Man verfolgt nichtmal Nachrichten: Minderheiten machen sich 'mit sowas' das Leben kaputt, und fixen die Probleme, ohne was dafür zu kriegen.
Die ersten Wochen im Schwabencenter-Hochhaus hab ich genossen. Meine Mutter hatte genug von mir, oder: Alles war zerfallen, man verlor sich, künstliche Großstadt bezogen wegen unwirklicher Realität, Distanz. Einmal nur Zuckerkram futtern; ich hab Essen eh immer schon gehaßt, dieses doofe Ritual des "gesund Großwerdens", wo man hinterher danach stinkt!
Ich würde sogar mal völlig alleine losziehen können und im nahen Herrenbach stundenlang planschen. Das war schön, obwohl man schwimmen kann, nur treiben lassen, während man sich am Einstiegsgeländer festhält. Sie wissen, der kleine Kanal im Textilviertel wo Kids im Sommer rumhängen, wenn auch ein belastetes Gewässer. Natürlich war ich sehr klein, und Leute guckten dann schon blöd ("vernachlässigte Aufsichtspflicht" war ihr Alptraum, einen Terminus Technicus den Du mindestens 10x am Tag mit anhören mußt) wo wohl die Eltern sind. Aber es ging mir besser vom Asthma her. Rechtzeitig, denn auch was Arzttermine betraf, riß bald alles ab und man fügte sich ins grau-belanglose Leben hinter gesichtslosen Wohnhausfassaden.
Wir zogen in ein kleines Appartement in Lechhausen (etwas oberhalb der Mitte im klotzigen Hochhaus nahe Bosch). Wechselnde Zusammensetzung der Family über die Jahre - dazu möchte ich nichts schreiben.
Die Grundschule in der Hammerschmiede, da meldete sich die Vergangenheit dann wieder, bzw. läutete die "Weiterverwertung" in der Schulzeit ein, durch Pädagogen die sich "Lehrer" schimpften. Unsere Klassenleiterin hatte ein nervliches Problem, und damit wir als Klasse ihr nicht weiter zusetzen oder sie gar zum Psychiater kriegen könnten (Sie warf uns das zumindest vor), spielte sie leise Musik statt Unterricht - um die zu hören, müßten wir ja still sein, und könnten sie nicht "wirr" oder "kirre" machen. Vor ihr der Recorder mit NDW-Musik, fragendes Schweigen unsererseits. Heute ist Frau M. Rektorin einer Augsburger Grundschule, und sagt sie könne sich an nichts erinnern, und ja, das sei ausgeschlossen, gerade sie habe doch *um sowas wie sie es bei anderen sähe* bei sich zu vermeiden, "präventive" psychologische Maßnahmen in ihren Unterricht eingebaut... :D
So würde es weitergehen, permanente Einmischungen von schwachen Lehrern in Familien "wo schonmal was war", um damit andere Dinge zu verdrängen; kompetent wirken wollen. Grundschule in Augsburg der 80s - viel historischer Kram (2000-Jahr Feier der Stadt steht an). Teure Patrizierkostüme für Kids, mit denen andere Eltern sicherstellen, daß ihre Kinder "in" blieben = nicht gemobbt werden. Ex-OB Breuer wird wenige Jahre später in der
Augsburger Allgemeinen unverhohlen sagen, daß er sich benutzt fühlte - und sie (um abzuschwächen) was Nettes hinzuschreiben über seinen Dackel, der den Herrschaften wegen des teuren Kleinkrams vom kalten Buffet an die Hosentaschen sprang.
Zurück zu Deinem Leben. Manches Psychoquacksalber-Interview, was man ausfüllen muß - nach dem die eigene Mutter verheult-vorwurfsvoll gucken wird, und Du fühlst Dich so schuldig! Erklärte Fragen wie "Was machst Du, wenn es Dir am Rücken juckt und Du da nicht hinkommst?" - "Du rufst dann doch sicher Mami oder Papi, um Dir zu helfen?!" meint die Dame. - Du: "Nein, dann kratze ich mich halt an der Wand, oder nehm so'nen Kleiderbügel!" = ich will keinen rufen, *laßt mich verdammt nochmal in Ruhe!!*. Für
jene Psychologen ist das aber zu einfach, denn an der Uni lernte man was von Asperger oder so, und es macht sich im Bericht wesentlich besser, 'was Medizinisches' reinzustreuen?
In den ersten 5 Schuljahren würdest Du insgesamt 7 Schulen kennenlernen, ständige Umzüge. Ab der 3. Klasse lebten wir in der Bavousstraße nahe MAN, dann in der Ludwigstraße. Immer noch elitär deutsch, anständig trotz "was man so sagt", Ora et Labora, keine Vergnügungen. Ich war immer an allem schuld, stehle angeblich (ein in der Klasse ausgegrenztes Mädchen hatte mir einen Radiergummi geschenkt, weil ich sie nicht schnitt wie die anderen), und man müsse ein Sofa anschaffen weil sonst sagt "das Kind" ja was Falsches bei der Sozialpädagogin, nur deswegen. Alles Mögliche wird auf Dich geschoben. Freunde einladen gab es nicht, Grillabend mit anderen Familien wie für Viele normal, wäre Schlaraffenland. Nebenzu Prospekte verteilen würde ich nie dürfen obwohl ich das wollte, das Jugendamt würde das als "Kinderarbeit" bezeichnen? Für die Schule dasein, später Studieren um das Gegenteil zu beweisen und als erster der Familie auf die Uni kommen, das würde der Weg sein müssen hieß es. Sich dabei jahrelang die Geschichten der Familie geduldig anhören, ohne daß die sich dadurch je ändern würden.
Zu essen gab es immer das Gleiche, und Du magst es so. - Deine Mutter hatte Kochen weitgehend aufgegeben, weil das Jugendamt gemutmaßt hatte, sie koche nicht gesund. Zwei Aufschneidepackungen Cevapcici vom Aldi für alle drei, oder 2/3 Roulade aus der Dose, Kartoffelpüree und Rotkohl/Sauerkraut aus'm Glas, Apfelmus. Ungetoastetes Toastbrot (kein Geld fürs Gerät) mit Margarine und billigem Schinken für die Pause, Pflaumenmus für daheim. Ich mochte den synthetischen Geschmack von alldem, es entsprach dem Leben, kein Verstellen (auch wenn ich damals noch nicht wußte, was es war). Meine frühe Kindheit war geprägt gewesen von endlosen hektischen Bahnfahrten, und Du als klein 4-6 jähriges Nichts fühltest die Bedrücktheit der armen Leute dort, Bewußtsein. Bevor wir nach Augsburg kamen hingen wir über eine Zwischenstation in Hotelzimmern rum. -> Das war schön, es hätte mehr Zeit verdient gehabt. Ein Elternteil und Kids, für 2 Wochen keine Schule, pfeif' auf die gestörte Gesellschaft. Später irgendwann als Erwachsene wildes Leben, besseres Schicksal als was letztlich kam.
Einschub: Kinder drogenabhängiger Eltern wissen nicht, wie gut sie es teils haben (wenn nicht zu chaotisch). Man ist eingeschworene Gemeinschaft rund um das Ritual. Ich hab das Gefühl, daß Viele ihren Eltern Unrecht tun! Es ist so einfach, in der Schule loszulassen, die Mutter fixe, dann nehmen Pädagogen einen ganz ganz ernst. :D Du aber sehntest Dich danach, es hätte irgendetwas gegeben wie ein Burgfriede,
sich gegen die einmischende Außenwelt auflehnen, und eingeschworene Gemeinschaft sein. Irgendeine andere Identität, als den ganzen Tag zu lernen und hart zu arbeiten, nur um dann in den 90ern anzusehen wie sie
blödestmöglich ordinäre Deutsch-Hiphopper zum Gesellschaftsentwurf machen würden, um 'den Laden abzuhärten'. Sodaß all unser Bemühen, keinen Argwohn zu erwecken, nur wieder gegen uns gekehrt würde. Bereits damals spürtest Du, daß es so sein wird, und beschließen, Dich an Deinem 27. Geburtstag umzubringen, wenn Du nichts vom Leben hattest bis dahin (das wurde dann später Dein Selbstmordversuch im Studium, der schiefging).
Deine Lieblingslehrerin in all den Jahren Schulsumpf war Handarbeiten 4. Klasse: Ein 80s-Vamp, der fies rumfauchte wenn irgendeine Bewegung der 'scheiß Kinder' ihre langen dunklen Krallen brechen könnten. Sie hatte genug von dem Mist, den man für Lehramt Grundschule an Unis lernen muß, und wollte endlich leben, so in etwa kam es rüber. Und sie war die Einzige, die in ihrer launenhaften Weltsicht ehrlich schien & an Kids irgendwas wirklich bemerkte.
... Und je länger, um so mehr konnte ich mich in der 4. endlich mit 1/2 Teller Milch pro Tag mit wenig Cornflakes wegstehlen, der Rest wanderte heimlich im Müll, oder Klo. Leider mußte dies enden, nachdem ich einmal unten beim Karstadt in der Glasabteilung umgekippt war, in ein Kunstblumenregal, das dann über mir zusammenkrachte. .xX.
Eine Wahl hatte ich nicht, denn mittlerweile war klar, daß meine Mutter diese "psychiatrischen" Gutachten im Schließfach hatte, und sie benutzen würde, das hatte sie indirekt angedroht. Auch wenn sie das nie offen sagte, es war eine Erpressung. Wer würde Dir glauben, was steht da eigentlich alles drin? Deine Lehrer brauchten Dich als Außenseiter, sie waren doch nicht auf Deiner Seite?! In der Dritten Klasse hattest Du daheim einen Anruf mitbekommen, wo es darum ging, Dich in ein "Sanatorium" zu stecken - weil Du nicht "wie andere Kinder" unbefangen spieltest; das war alles(!) und wieder das gleiche Motiv. Ich fühlte mich erwachsen, und bitte: in dem Viertel hing draußen niemand rum, fast nur eklige Türkenjungs, die Mächen welche kein Kopftuch trugen mit Vogelbeeren bewarfen. Deine Klassenkameraden hingen am Videorecorder der Eltern.
Was das mit der Anstalt bedeutete, wußte ich ungefähr von einem Hausarztbuch. - Meine Mutter arbeitete für dieses durchgeknallte Anzeigenblatt
Wochenzeitung Winkeljahn aus der (vor wenigen Jahren abgerissenen) alten Tanke an der Gögginger Straße nahe Eichleitnerstraße (kennt das noch jemand/hat wer alte Kopien? announcierten manchmal Anzeigen wie
"Männer sind blöd!" [nächste Woche
"Frauen sind doof"], etwas abgedreht, und die Perversen würden ihre komischen Kontaktannouncen schalten). Ihr Chef der als Teenie mit 14 bereits Papi geworden war, schenkte einmal wegen verspätetem Lohn Gondrom-Bücher, neben Kräutern und Wilhelm Busch ebendieses Handbuch für Hausmedizin. Darin waren neben dem üblichen Krampf über gesunde Ernährung auch genüßlich alle möglichen Geisteskrankheiten ausgewälzt, Leute die sich für "Jesus" hielten und Paranoia (denn das verkauft Bücher). Wie es geschrieben war, gab so ein beklommenes Gefühl (später als Teenie würde man es wohl nennen
"Abstempeln von Menschen ohne daß die in die Schublade gehören"). Es machte mir Angst, vor diesem Sanatorium wovon sie gesprochen hatten, und bestimmte mein Verhalten, daß ich kaum allzu offen aufbegehrte. Ich behielt das für mich.
Es gab weitere Intermezzos, die oben noch nicht erwähnt sind. Der samstägliche Marsch mitsamt Deiner Dich pikiert anstarrenden Antipsychiatrie-Family zum Kinderschutzbund, in der Gasse hinterm Afrawald (Waisengäßchen 7). Was viele nicht wissen, ist, daß dort zahllose späten Kinder bzw. Jugendlichen mißbraucht wurden. Spielen solltest Du, und Du meinst zu ihr, daß Du das lange schon nicht mehr machst. Aber die Dame mit den fettigen Haaren sagt nur, daß sie das dann berichten müsse. Also mußt Du Ball-Spielen "lernen" mit Papi um das Verhältnis zu ihm zu "intensivieren"; Du wünscht Dich in den Boden, und bekommst mit wie die Fettige Deine Mutter anruft, um den geilen "Entwicklungsprozeß" zu berichten, was Du Dir dann später vorwerfen lassen mußt, über Monate. Dieses schmerzhaft stechende Gefühl in Deiner Seele, wo Du alles nurnoch haßt, diese Erwachsenen und ihre scheiß' Berichte.
Ein anderes Mal wollte Dein Vater mit Dir beim Umgangsrecht in jene Sozialstube der Diakonie nahe St. Barbara, die bei einer Obdachlosenstation irgendwie organisatorisch mit dranhing. Es miefelt dezent, komische Leute und vor Dir das Schachbrett, in der Ecke ein Herr mit weißem Kittel, der Dich anstarrt und irgendwas aufschreibt. Du ahnst nicht, daß dies ein Gögginger Allgemeinarzt ist, der für die Diakonie offenbar reichlich Fälle dergestalt "vereinfacht". - Die Evangelische Amtskirche profiliert sich in ihrem unfairen Konkurrenzkampf gegen die Katholische Kirche so beim Amtsgericht, als Problemlöser; ohne aber vom Gericht dazu beauftragt worden zu sein, sondern privat bezahlt von Daddy. Die selbsternannte Staatskirche mischt sich bis heute gern überall ein.
Ist so ein Gutachten Kindesmißbrauch? Die Rechtswissenschaft sagt klar ja, zumal Fern-Explorationen von Kindern strafbar sind, aber auch unsachgemäße wie hier. Beim Schachspiel zugucken, und irgendwas notieren von wegen "nicht putzig glucksend"?! Der Arzt hatte keine Zusatzausbildung, die seine Diagnose "neurotisch" denn hätte rechtfertigen können. Aber das eigentlich Schlimme ist, was die Kids dann in den Familien aushalten müssen, zumal einfache Leute immer gemein sexuell anschneiden. Mißbrauch dieser Art geht damit einher. Drittkläßler mit blutendem Herz bei jedem Blick, "mit Kindern kann man doch alles machen die sind so naiv". Als sei wieder nur das Kind schuld und hätte sich anders verhalten können, denn dezent Unbehagen zu zeigen. Das doofe Nachgeplapper der Scientology-inspirierten Artikel in deutschen Boulevard-Zeitungen. "Aber das mit dem Entmündigen ist jetzt nicht mehr so einfach", jeden Tag 5x mit anhören müssen.
Und so würde es den üblichen Lauf nehmen. Ständige Verkomplizierung, Du als "Entartung" und Milchmädchenrechnung für jeden, benutzt um von sich selbst und eigenen Problemen abzulenken, Projektion. Wo man sonstwas reindeutet. Unverdiente blaue Briefe, mit denen Lehrer sich pädagogisch beweisen wollten, und wo Du die Unterschrift des "Erziehungsbeauftragten" zur "Kenntnisnahme" fälscht - was auffliegt und Dich dieser komischen 'Klapse' näher bringt. :| Das hört nie auf, ein Motiv in unserer Gesellschaft. Du hast seit der 2. Deine eigene Meinung über die Family (ständige Stellenwechsel, Chaos - das war nicht normal, rechtfertigte es was an Geld reinkam?). Die Sache mit dem Hausarzt der Diakonie hatte alles endgültig zugespitzt, Mißtrauen Deiner Family gegen Ärzte, akribisches Lesen ob was "Psychisches" im Beipackzettel stünde (yep, Antacida... :D ).
Die kieferorthopädische Behandlung (Praxis Dr. U. in der Karlstraße aka "Wartezimmer voll mit Photos verschimmelter Mäuler"... "Hasenzahn-Bugs Bunny"-Standfigur am Tresen, von der Zahnpastafirma, damit die Kids andere in der Schule auch zum Kieferorthopäden mobben, und der im Gegenzug Produkte von der Firma verwendet) wird gegen Deinen Willen abgebrochen, angeblich weil Du das nicht mehr wollest, und der Herr von der Barmer Ersatzkasse warnt vergeblich. Denn was die Family da verfolge, nimmt vielen Kids die einzige Behandlung, da eine abgebrochene dazu führe, daß nie wieder Kosten übernommen werden würden. Eine Gemeinheit wie nicht anders beim verlogenen BAFöG-System - man schiebt Vielen das Geld in den Arsch, und rechtfertigt es, indem man die Ärmsten dafür bürokratisch tritt: Was Spaß macht, denn die gucken dann so verletzt, und führten doch sicher was im Schilde...
Zu der Zeit wo Dir alles nurnoch wehtut, und Du ausreißen willst (Du hast gehört von Drogen, jemand unter den Nachbarteens ist drauf, so ergibt es sich meist, irgendwann reißen sie aus, am Rand der Punkszene), hat Deine Mutter eine positive Diagnose auf Gebärmutterhalskrebs, und läßt es nicht behandeln weil sie meint, diese Ärztin am Königsplatz "konspiriere" mit ihrem Ex-Mann. Denn das müsse erfunden sein, weil Frauen da doch keinen Krebs kriegen könnten, Letzteres hatte sie irgendwo aufgeschnappt. Herrje! Die Ärztin soll ihr entsetzt gedroht haben mit Gesundheitsamt um sie zu bewegen; erreichte damit natürlich nur das Gegenteil. Und für Dich ist klar, daß Du ob Du nun willst oder nicht, eine Pflicht hast, zu bleiben.
Ansonsten wäre vielleicht auch ich ein Textbook-Druggie geworden, und "selbst schuld", wo alle Spuren verwischen, zumal wenn sich die Eltern umbringen? Andererseits hat man diesen Sachen nie viel abgewonnen. Mir schien "die Szene" soweit ich durch reingerutschte Freunde Einblick bekam, immer wie ein Ort der Zuflucht für Jugendliche, Drogen nur ein Bindemittel zum Zweck für sie, auch wenn das niemand so offen sagt. Die meisten von denen sprachen zu Beginn noch klar deutsch + nicht eltern- und lebensverspottendes Kanak-Russisch. Es sind gemobbte Seelen, auf die sich der zunehmende Antisemitismus unserer kranken Gesellschaft abstrakt projiziert. Drogen dagegen bei allen die mit Wicca großwerden, verpönt, als ein Zeichen persönlicher Schwäche das Du niemals an Dir dulden könntest.
6. Gymnasialzeit, und Studium (stark gekürzt)
Du auf dem Gymnasium, das wird der stabilierende Pol über Jahre, zumindest keine ständigen Umzüge mehr. Sie wird nach außen perfekt Fassade wahren, Du erträgst die Launen und Gerüchte, die Deine Family über Dich streut, verzichtest auf alles, hörst zu aber niemand Dir. Leben in einer schimmeligen Bude (in ihrer Welt machten das angeblich die Nachbarn, sodaß sie es nicht dem Vermieter meldete; es entpuppte sich als falsch zugeschraubter Duschabfluß im 3. Stockwerk, niemand meldete es über 5 Jahre), von Lehrern zum Außenseiter gemacht. Deine Klassenkameraden verstehen bis heute nicht warum eigentlich, denn Du warst nicht der Typ dafür. Es scheint das Problem zu frühen Leids, und dann kann man mit 'pubertärem Gelaber' nichts anfangen, denn Du lebst in einer ungleich rauheren Realität. Sie würde mein Drängen auf die neue Krebs-Vorsorgeuntersuchung in den Wind schlagen, somit hatte ich das Gefühl, mein Leben für nichts aufzugeben, ohne eine Wahl zu haben. Die ganze Zeit über wollte ich ausreißen, und konnte es nicht wegen der Verpflichtung. Lehrer, die statt Lehrplan Feuilleton und Parteistänkereien brachten, wir alle hassen sie bis heute. Und sie konnten sich nur halten, indem es Außenseiter gab.
Meine einstige Liebe zu Medizin verflüchtigte sich bei Biologie, weil ich irgendwie innerlich erschöpft war, und ich hatte einfach verdrängt, warum. Du existierst weitgehend von Schokolade und Cola weil Essen so eklig nach Leben stinkt, flackst morgens mit übersäuertem Magen in einem dieser lächerlichen Klassenzimmerstühle, genervt vom Bullying. Über Dir regnet es parteipolitische Lehrerspucke, während Du seine Camel-Boots unter den Totelschädel krickelst und Dich fragst, wieviel Jahrzehnte Du warten mußt, bis Du überhaupt je in dem Rattenrennen $ verdienst und auch mal sowas wie ein Leben haben kannst.
Später sollte es mich (weil es kaum freie Zivi-Stellen gab anno 1994) ausgerechnet ins Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt im Annahof 'verschlagen'. Du willst alles verdrängen, das Grauen von Diakonie und Jugendwerk... aber ebengleiches Thema wird auch dort dominant sein. - Die Buchhaltung regt sich auf über die komischen Posten der sog. Lehmbau-Gruppe, eine dieser lokalpolitischen Resozialisierungsschuppen der Kirche. 16-jährigen angeblichen "Problemfällen" wurden allen Ernstes Ballspiele und "Eis-Schlecken" vorgelebt als "Belohnung", sodaß sie angeblich erstmals lernten, daß es gut sei was zu leisten im Leben. :| - Bällchen, Vanilleeis und Raumgestaltungsfirlefanz etc. abgerechnet als Spesen. Die drangeheftete Erklärung des pädagogischen oder "erzieherischen" Ziels... Ich sah es anders als die Amtsleute in ihrer typisch verdrängend geldknausrigen Reaktion. - In alles Schöne das den jungen Menschen in ihrem Leben zukünftig etwas bedeuten könnte, wurde bei Lehmbau offenbar krampfhaft von Pädagogen satanisch reingepinkelt? So kam es Dir vor, während Du zu verdrängen suchtest.
Danach Hochschule. Ich kann was akademisches Leben betrifft hier abkürzend verlinken auf einen
Blogeintrag. Auch hier war es spürbar. Wir Studenten redeten über die gehäuften Selbstmorde von Ex-Psychiatrieinsassen, und Du fragtest Dich ob das wirklich psychisch kranke Mitstudenten waren. Als dann die Tochter eines Nervenarztes nach einem kurzweiligen Medikamentenschock (Antidepressivum auf Alk, 10 Minuten Knockout dann hellwach) entgegen den Regeln mitsamt Begleitperson zwangsweise für einen Tag in die Geschlossene verfrachtet (ohne den Kollegen kurz anzurufen) und selbst das Abschminken verweigert wurde, war der Ruf dieser Einrichtung erstmal am Arsch. Es mithin offensichtlich, daß sie dort junge Menschen brachen - vielleicht konnte das Bezirkskrankenhaus Psychopharmakasüchtige entgiften, aber reagierten sich die Pfleger hier nicht ersatzhandlungsmäßig bei Studenten ab? Die bekannten Fälle waren alle gleich: pädagogische Gutachten, (Hoch-/)Schulmobbing, projizierende Eltern. Wie auch immer Sie das nennen, Sie wissen was ich meine.
Mitstudent Michael etwa, ein netter Deutschgrieche, würde sich 2 Jahre nach dem Aufenthalt nachts in der City erhängen. Über Letzteres reden die Augsburger bis heute, die meisten wissen nicht mehr, wittern aber das "worüber man heute nicht mehr spricht". S. nahm Schlaftabletten, wobei sie die Leute vorher angerufen hatte, sodaß die mit dem Krankenwagen hektisch zickzack durch die Region jagten, und nicht wußten wo sie denn gerade starb - ihre Rache für eine mit Medikamenten zerschossene Psyche, nach harmlosem Cry-for-help Selbstmordversuch. - Solche Sachen sind bis heute 'Gerüchte'küche an der Uni, Urban Legends.
7. Gegenwart
Sie merken, ich will das hier abschließen, und haste durch was es noch zu sagen gibt. Der Text bedeutet mir nichts, ich glaube auch nicht, daß Leute bis hierhin lesen. Wenn aber: Nochmal die Frage -> was besagt das alles denn bitte über mich? Dein Leben wurde verkompliziert, Du überdauerst rastlos durchs Leben eilend, ohne was einem jungen Menschen normal an Mitteln im Mindesten zusteht. Versuchst ständig notdürftig zu kitten, bis zum nächsten Vorurteil Deiner Umgebung nebst entsprechenden Folgen. Erschöpfung, denn Du hast nie selbst wirklich leben können, und manches dürfte ohnedem auch nicht erschlossen werden. Das einfache Leben Vieler heute - dafür zahl(t)en Betroffene, Aktive in Politik/Wirtschaft/Medizin... und unsere Vorfahren zumal im 19. Jahrhundert einen hohen Preis. Was heute aber irreal erscheinen muß, weil sie in einer Konsumwolke leben, zu der auch "Bildung" gehört als Institution und polemisches Schlagwort. Motivationsgeschwafel = Leistung, angeblich.
Deine Aufarbeitung begann mit Gutachten, schmerzhaft. Normal ist das ausgeschlossen, weil die Betroffenen vorher hinübergehen. Zu der Zeit um 2008 redete ich erstmals mit Anderen über alles, die verdammt harten gemeinen Dinge, es schießt wenngleich befremdlich geglättet durch deutsche Contenance aus Dir heraus. Später erfuhr ich, wie schwer das in der jeweiligen Lebenssituation war, und fühlte mich elendig, auch wenn ich das nicht gewußt hatte. Du schweigst lieber, als daß Leben anderer verdunkeln könnte durch dieses Grauen.
Unsereins existiert heute nur über Callcenter und dem Chaos dort, öfters Kündigungen, sinnlos kaputtgemachte Lebensläufe (wenn man nicht illegal telefonieren möchte bleibt nur zu gehen), Zeitarbeitsindustrie. Menschenrechtsaktivisten landen auf ihren Schwarzen Listen, die sie von jungen Firmen einkaufen, welche unsere Twitter-Profile abstempeln als gemeingefährlich. Junge Dinger, die nichtmal klar deutsch sprechen, braten uns die Vorurteile ihrer Lehrer und von B5 aktuell/alpha über.
Eine Berufsausbildung ist für Betroffene unerreichbar, weil ihre Familien die, bzw. das nötige BAFöG verhinder(te)n. Nebenjobs zum Finanzieren gibt's wegen der Praktika kaum mehr. Unsere noch recht deutsche Generation wird/wurde sinnlos weggeworfen, zumal heute in "Bologna"-Studiengängen. Stänkernde Hiphopper dürfen alles, weil sie angeblich die Gesellschaft abhärten und
damit man anderen dies um so mehr vorwerfen kann = für manche Herrschaften im Amt jede Sorgfalt bequem wegfällt. Im Jargon falscher Freimaurer nennt man es so, daß die Menschen doch immer schon verleitbar und nie aufrichtig gewesen seien, vgl. Erzengel etc. - das macht es für diese Herren stimmig. Für uns Betroffene ist es wie ein endloser Zirkel der Vorverurteilungen: "Da ist doch soviel Chaos, die haben aber Stories auf Lager!".
Du bist zwar sogar fast Klein-Manager, erfolgreich, hart arbeitende Minderheit die ihr Leben selbst aufräumt. Aber die "Karriere" wird bald über spinnerte
Antiterrorermittlungen versaut, wie bei so Vielen. Nicht illegal telefonieren zu wollen oder nicht überzogen zu beanspruchen "jung, dynamisch, Teamplayer, creativ & innovativ" zu sein, und dann noch androgyn, das ist doch wohl aggressiv irgendwie und sicher Terror? %) Solches jedenfalls meinen junge Dummchen die ungebildet wie sie sind, mit neoliberaler Ideologie aus BR alpha & Co. wild um sich schlagen - zumal die 70s-Jahrgänge doch "irgendwie anders" aussehen, ohne Schönheits-OP mit 17 = "die pflegen sich doch nicht". Kaum jemand von den Personalern will Dich als Mitarbeiter, weil da doch wohl irgendwas sei, sie mögen Dich und Du erfüllst alle Voraussetzungen, aber man geht eben auf Nummer sicher. Anonymous darf gegen die Regierung pöbeln, die Leute lesen Verschwörungstheorien begierig: und wir kriegen das alles ab, wie einst Juden in Deutschland. Es ist abstrakter Anti-Semitismus, Minderheiten als Ventil. Die Probleme jüdischer Intellektuellen hierzulande sind dann auch Deine, man fühlt sich ihnen nahe. Für Dich ist die Flagge Israels ein Zeichen der Hoffnung, richtungsweisend, daß unser Anliegen sein muß, durch bessere Organisation Schutz zu spenden.
Vieles kommt zusammen, und verkompliziert entsprechend der ständigen Einmischungen in Dein Leben. Deine Mutter verstarb elendig allein an ihrem unbehandelten Krebs, weil Dich während der Antiterror-Spiele ihre Email nicht erreichte, mit der Du ans Sterbebett gerufen wurdest. Der Kontakt war seit Jahren abgerissen, weil Du die Vorwürfe, mit Asthma oder Psychologen gegen sie zu intrigieren und sie müsse sich deswegen Deine Loyalität erkaufen, nicht mehr ertragen konntest. Du wußtest nichtmal, daß sie krank war; nach 15 Jahren abgewiesener Sorgen, ist selbst die Vermutung wie weggeblasen. - Ein psychologischer Selbstschutzmechanismus, wie ihn alle Angehörigen irgendwann haben, von Menschen die bei schwerer Krankheit (vgl. Sie Eltern bei Magersucht ihrer Kinder) eine Behandlung verweigern. Sie können nicht ewig leben mit dem Wissen darum, daß jemand sterben wird, also schützt Ihr Körper die Seele nach Jahren vor dem permanenten Eindruck; ansonsten würden Sie wahnsinnig. [...]
Danach erschlägt Dich das "Erbe", und die lokale Bürokratie dort in NRW meint, ihren perfekten Sündenbockersatz gefunden zu haben zum Treten. Während diese Möchtegern-Nazis (bitte: ihr Großvater war nicht im Krieg, und sie können Patriotismus und Verbindung von alt&neu/das Label 'konservativ' nicht für sich beanspruchen) dummerweise mit unserer Generation die letzten noch wirklich deutschen Nachwuchsgestalten fertigmachen, nur um dann entarteten Hiphoppern zu huldigen. Kann man es anders denn noch beschreiben? Ihre Bequemlichkeit ist auf Pump, der Euro Opfer inflationärer Dreistigkeit. Nun arbeitslos weil über dem Streit als Telemarketer vorläufig ausgebrannt, wird zudem ein beantragter Kredit, um das Erbe zu regeln, wie es selbst das berüchtigte SGB2 eigentlich vorsieht, als 'Entartungsindiz' verweigert.
Heute ist man unter den seltenen Gestalten, die den Spießrutenlauf einigermaßen überlebten, und sofern unterstützt durch Weiterempfehlungen (und zusammengeflickt X)), schafft man es wohl in die große Politik. Mangels Jobs gibt es wohl keine andere Alternative. Unser Land wirft zuviel Menschen weg die es aber dringend braucht, heute mehr noch als damals, Wandel wird nachgefragt. Und das ist doch der Niedergang: Über prollige ideologische Quacksalberei, die im Wesentlichen nur Geld verschlingt, kann man mit China eben nicht konkurrieren. Manche Monokultur muß früher oder später durch Alternativen ergänzt werden, die man sich als Gegengift hält, um auszugleichen und der Vernunft Kontrolle zu wahren, wo die Wohlstandsgesellschaft radikalisierte, zur Anarchie wurde.
Dein Verhältnis zur Medizin ist heute irgendwas zwischen neutral und freundlich (Du mußtest lange daran arbeiten, daß es so blieb), verwandte Interessen, und Betroffene sind zumal auch ein Spiegelbild des Mobbings unter Ärzten als größtem Problem der Zunft. Verlogene Pädagogik/Psychologie ufert heute auf Kosten Anderer aus, zu Lasten des Systems und der Chancen+Entwicklungsmöglichkeit von Menschen.
Nachträge
- Hier können Sie die erhaltenen Akten einsehen.
- Zwei Dinge sind etwas verkürzt dargestellt, um den Text lesbar zu halten: Dr. Kysilka hielt sich heraus, wie es viele Ärzte tun wenn sie Ärger mit Behörden wittern, 'Rationalisierung' (vgl. Ärztepräsident Dr. Hoppe) ist das natürlich auch. Und, Hauptgrund warum ich als Teenie nicht weggelaufen bin, war zu gleichen Teilen Verantwortungsgefühl (unbehandelter Krebs meiner Mutter) + Gewißheit, daß würde ich es tun, man verpetzt wird von 'wohlmeinenden' Erwachsenen, und die eigene Familie einen dann in die geschlossene Psychiatrie verfrachten würde. Das ist berüchtigt unter Psychiatern, meine Eltern haben sich auch nie gebildet, man schiebt dann alles auf die Kinder, belügt sich. Für Pädagogen/Lehrer ist Denunziation Kompetenz, sie merken nicht was sie tun, und die anderen Eltern sind noch schlimmer als Deine eigenen wenn es darum geht, jemanden als Unruhestifter abzustempeln um sich selbst und seine eigenen Kinder dadurch in Sicherheit zu wiegen. Meine Einschätzung als 11-jähriges Kind war korrekt (keine Wahl zu haben), nur kannst Du das in einem so langen Text nicht schreiben, weil der heutige Leser i.d.R. empfindlich reagiert auf aussichtslose Konstellationen, die nach 'Verschwörungstheorien' ('böse Behörden' etc.) klingen könnten.